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War Aurelie in Eichendorffs Taugenichts wirklich zunächst als verheiratete Gräfin gedacht? Zu einer These Karl Konrad Polheims
Karl Konrad Polheim, der verdienstvolle Herausgeber der Erzählung Aus dem Leben eines Taugenichts in der historisch-kritischen Ausgabe der Werke Eichendorffs, hat die These vertreten, der Dichter habe während seiner Arbeit den Status Aurelies, der Geliebten des Taugenichts, radikal verändert. Sie habe bis hin zum Vorabdruck der ersten beiden Kapitel von 1823 eine verheiratete Gräfin sein sollen und erst bei der weiteren Ausarbeitung die unverheiratete und nicht gräfliche junge Frau, wie der Leser der Erzählung sie kennt. Mit anderen Worten, es sei zunächst als wirklich gedacht gewesen, was der Tauge nichts in der Endfassung lange irrtümlich meint. Die nachfolgende Forschung hat dies weitgehend übernommen.
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.02.2011.322
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