Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!
Stephan Laqué: Hermetik und Dekonstruktion. Die Erfahrung von Transzendenz in Shakespeares Hamlet
Kühn in die krisengeschüttelte Welt des späten 16. Jahrhunderts gedacht, diffundierten die Ideen des Heliozentrismus, mit denen der Text der Tragödie Hamlet im Kontrast zum König assoziiert, mit ihren Konsequenzen der Dezentrierung von Welt und Individuum auch in England wie Hochwasser. Sie wurden zum Schrecken des Establishment von der intellektuellen Elite aufgesaugt. Die Spuren vor allem Giordano Brunos durchziehen die Schriften der freidenkerischen School of Night und des naturphilosophischen Kreises um Northumberland. Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wurden sie zunächst von deutschen Gelehrten beschrieben. Erst in jüngerer Zeit jedoch sind dokumentarische Belege für Brunos Wirken in Oxford wurden seine Spuren komplett getilgt entdeckt worden (vgl. H. Gatti, The Renaissance Drama of Knowledge, London 1989).
Seiten 407 - 409
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.02.2007.407
Dieses Dokument kaufen
- schnell informieren: downloaden und lesen
- auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
- bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003
Jahrgang 2011 ▼
Jahrgang 2010 ▼
Jahrgang 2009 ▼
Jahrgang 2008 ▼
Jahrgang 2007 ▼
- Ausgabe 02/2007
- Ausgabe 01/2007
