Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2008 » Stefan Keppler: Grenzen des Ich. Die Verfassung des Subjekts in Goethes Romanen und Erzählungen.

Stefan Keppler: Grenzen des Ich. Die Verfassung des Subjekts in Goethes Romanen und Erzählungen.

Bürgerliche Goetheforschung, gleich, aus welcher ideologischen Orientierung, interpretiert die Person Goethes meist aus dem Gestus von dessen auratisierender Selbstinszenierung: Als starkes Subjekt, als Paradigma der Gattung Mensch, als Persönlichkeit, das, mit hohem Aufwand zwar, die disparaten Erfahrungen der Moderne zum “ganzen Menschen” integrieren könne. Daß im Gegensatz zu dieser scheinbar selbstgewissen Sicherheit der eigenen Person verschiedene Figuren aus Goethes Erzählwerk, zwischen dem ‘Werther’-Roman und den ‘Wanderjahren’, als Menschen unbestimmbar, in ihren Identitäten sich auflösend, verschwimmend oder implodierend inszeniert werden, ist die Leitthese der vorzüglichen Dissertation Stefan Kepplers.

Seiten 170 - 172

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2008.170

Dieses Dokument kaufen

  • schnell informieren: downloaden und lesen
  • auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
  • bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
€ 3,95 *) PDF | 3 Seiten

*) Inkl. gesetzlicher MwSt. von 19%
Newsletter

Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!

Ihre E-Mail-Adresse:
Archiv

Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Jahrgang 2009

Jahrgang 2008

Jahrgang 2007

Jahrgang 2006

Jahrgang 2005

Jahrgang 2004

Jahrgang 2003