Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2010 » Sprachbegriff und Theorie des neusprachlichen Unterrichts im 19. Jahrhundert: “Modern-europäische Bildung” und Neusprachliche Reformbewegung

Sprachbegriff und Theorie des neusprachlichen Unterrichts im 19. Jahrhundert: “Modern-europäische Bildung” und Neusprachliche Reformbewegung

Sprache ist seit der Antike zentrales Medium gelehrter Bildung des abendländischen Kulturkreises, was auch für Deutschland im 19. Jahrhundert gilt, wo der formal-logische und ästhetisch-sittlich erziehende Griechisch- und Lateinunterricht zur Formel für höhere Bildung schlechthin wird (Kopp 1994, 688- 694). Aufgrund sozioökonomischer Veränderungen der kapitalistischen Gesellschaft werden verstärkt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts höhere Bürgerschulen (Realschule, Oberrealschule, Realgymnasium) gegründet, in denen Französisch und Englisch den Platz der alten Sprachen einnehmen. Da sich neuphilologische Lehrerausbildung an den Universitäten als auch Fremdsprachendidaktik an den Schulen methodisch und konzeptuell zunächst mehrheitlich an der Klassischen Philologie orientieren, muss die Wesensverschiedenheit der alten und neuen Sprachen zwangsläufig zu Konflikten führen, welche um 1870 in den Emanzipationsschub der Neusprachlichen Reformbewegung münden.

Seiten 75 - 90

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2010.075

Dieses Dokument kaufen

  • schnell informieren: downloaden und lesen
  • auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
  • bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
€ 6,95 *) PDF | 16 Seiten

*) Inkl. gesetzlicher MwSt. von 19%
Newsletter

Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!

Ihre E-Mail-Adresse:
Archiv

Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Jahrgang 2009

Jahrgang 2008

Jahrgang 2007

Jahrgang 2006

Jahrgang 2005

Jahrgang 2004

Jahrgang 2003