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Maximilian Gröne: “Maladie ès lettres” – Krankheitsdarstellungen bei Camus, Giono, Beauvoir, Cardinal und Guibert.

Reicht die literarische Präsenz der Krankheitsmotivik bis in die Antike zurück, so wird der dysfunktionale, leidende Körper erst seit den 80er- und 90er-Jahren intensiv von der Literaturwissenschaft erforscht. In der französischen Literatur gewinnt die menschliche Physis, so Gröne, ab der Klassik an Bedeutung. In diesem Zusammenhang wird Molière in einer Fußnote gewürdigt, Pascal hingegen unterschlagen, und von dem routinierten Kranken Montaigne ist ebenso wenig die Rede – ein Detail, das zwar frappiert, aber angesichts der Fülle des verwendeten Materials freilich nicht ins Gewicht fällt.

Seiten 205 - 208

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2008.205

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