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Klaus Heitmann: Das italienische Deutschlandbild in seiner Geschichte. Bd. I: Von den Anfängen bis 1800.
Die vorliegende Untersuchung von Klaus Heitmann ist chronologisch aufgebaut und gliedert sich in 5 Epochen: Römerzeit (Kap. III), Mittelalter (Kap. IV), Humanismus und Renaissance (Kap. V), Barockzeitalter (Kap. VI), Aufklärung (Kap. VII). Vorangestellt werden 2 Kapitel, in denen Verf. die begrifflichen Grundlagen für sein Werk schafft, zu denen zum einen die aus der Imagologie stammenden Termini Image, Stereotyp und Vorurteil (Kap. I) gehören, derer er sich im folgenden bedient. Zum anderen geht er der Frage nach, was in den von ihm untersuchten Quellen unter Deutschland und den Deutschen zu verstehen ist, und zeigt auf, wie sich die Begriffe seit der Römerzeit gewandelt haben. Dabei blickt er sogar noch über die in seinem Buch behandelte Zeit hinaus bis ins 20. Jh. (Kap. II). Hier wird bereits die große Vielfalt der von Heitmann hinzugezogenen Quellen sichtbar, die sich nicht auf literarische Werke beschränken, sondern alle Arten von Texten (so z.B. Reiseberichte, Briefe, historische und geographische Schriften) einschließen. Vor dem Hintergrund der von ihm aufgezeigten Vieldeutigkeit von Begriffen wie Germania und tedesco versteht Heitmann sein Thema Deutschlandbild in der Bedeutung von Bild des deutschen Sprachraums, wobei er jedoch alles spezifisch auf Österreich und die Schweiz Gemünzte soweit wie tunlich ausblendet (S. 38).
Seiten 144 - 148
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2007.144
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