Inhalt » Archiv » Ausgabe 02/2006 » Judith Kasper: Sprachen des Vergessens. Proust, Perec und Barthes zwischen Verlust und Eingedenken.

Judith Kasper: Sprachen des Vergessens. Proust, Perec und Barthes zwischen Verlust und Eingedenken.

Mit ihrem gewollt paradoxen Titel weist Judith Kasper nicht nur auf den Hintergrund ihrer Studie hin – die Vielzahl von Veröffentlichungen zum Thema Gedächtnis und Erinnerung, die bislang das Vergessen häufig vergessen haben –, sondern zugleich auf das grundlegende Problem einer Arbeit, die sich vornimmt, das Vergessen zu untersuchen: das Problem, ob und wie sich das Vergessen manifestieren kann, insofern einerseits jedes Sprechen vom Vergessen oder von Vergessenem dieses bereits erinnert und andererseits vom tatsächlich Vergessenen nicht, zumindest nicht unmittelbar, gesprochen werden kann. Dieser Aporie eingedenk, verzichtet Judith Kasper konsequent darauf, das Vergessen vorab durch eine Definition festzuschreiben; sie nähert sich dem ‘Phänomen’ des Vergessens vielmehr in ausgesprochen textnahen, plausiblen Interpretationen, indem sie dem Wechselspiel von Erinnern und Vergessen, wie es sich in verschiedenen literarischen Texten gestaltet, nachgeht.

Seiten 460 - 463

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.02.2006.460

Dieses Dokument kaufen

  • schnell informieren: downloaden und lesen
  • auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
  • bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
€ 4,95 *) PDF | 4 Seiten

*) Inkl. gesetzlicher MwSt. von 19%
Newsletter

Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!

Ihre E-Mail-Adresse:
Archiv

Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Jahrgang 2009

Jahrgang 2008

Jahrgang 2007

Jahrgang 2006

Jahrgang 2005

Jahrgang 2004

Jahrgang 2003