Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2003 » Johannes Weber: Antonio Espina und die spanische Avantgarde. Zwischen “entmenschlichter” Kunst und gesellschaftspolitischem Engagement.

Johannes Weber: Antonio Espina und die spanische Avantgarde. Zwischen “entmenschlichter” Kunst und gesellschaftspolitischem Engagement.

Diese ausgezeichnete Jenaer Dissertation gilt dem Werk eines relativ unbekannten Schriftstellers, Antonio Espina, der sich in seiner Jugend für die Republik engagierte, den spanischen Bürgerkrieg im franquistischen Gefängnis überlebte, danach einige Jahre als Geächteter in Franco-Spanien sein Leben fristete, nach seiner illegalen Ausreise weder im französischen noch im mexikanischen Exil Fuss fassen konnte und dann in seine immer noch franquistisch regierte Heimat zurückkehrte, wo er wenige Jahre vor dem Diktator verstarb. Das erste Kapitel (S. 11-27) gilt dem Lebensweg dieses Schriftstellers, der seine eigene Biographie zu verschleiern suchte. Der Vf. gibt dabei der nicht von der Hand zu weisenden Vermutung Ausdruck, dass es Espinas Nachruhm förderlich gewesen wäre, wenn ihm die Faschisten durch seine Ermordung wenigstens zum Status eines Märtyrers der Zweiten Republik verholfen hätten.

Seiten 227 - 229

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2003.227

Dieses Dokument kaufen

  • schnell informieren: downloaden und lesen
  • auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
  • bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
€ 3,95 *) PDF | 3 Seiten

*) Inkl. gesetzlicher MwSt. von 19%
Newsletter

Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!

Ihre E-Mail-Adresse:
Archiv

Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003

Jahrgang 2011

Jahrgang 2010

Jahrgang 2009

Jahrgang 2008

Jahrgang 2007

Jahrgang 2006

Jahrgang 2005

Jahrgang 2004

Jahrgang 2003