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Irene Albers: Sehen und Wissen. Das Photographische im Romanwerk Émile Zolas.
Wie wirklich ist die Wirklichkeit? Unterliegt unser Sehen nicht einer ständigen Manipulation? Fragen nach unserer Wahrnehmung der Wirklichkeit in einer von Fernseher und Computer dominierten Welt sind aktueller denn je und lassen es wünschenswert erscheinen, in jene Zeit zurückzublicken, in der der Einfluß unseres intellektuellen Lebens durch technische Reproduktionsmedien begonnen hat: das 19. Jahrhundert mit der Erfindung der Photographie. Zola hat für dieses, sein Jahrhundert einen neuen Typ der Wahrnehmung konstatiert: ein klares Sehen, das auf der Beobachtung der Wirklichkeit, der observation, beruhe und unweigerlich die Analyse der Fakten nach sich ziehe.
Seiten 228 - 230
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2005.228
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