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Giuseppe Savoca /Antonio Di Silvestro: Concordanza delle poesie di Leonardo Sinisgalli; Antonio Di Silvestro: Leonardo Sinisgalli tra scrittura e trascrizione

Nach der Veröffentlichung der Konkordanz-Bände zur Lyrik u.a. Eugenio Montales, Sergio Corazzinis, Vincenzo Cardarellis, Camillo Sbarbaros, Giuseppe Ungarettis, Aldo Palazzeschis, Salvatore Quasimodos, Umberto Sabas, Cesare Paveses, Clemente Reboras, Dino Campanas und zuletzt zu den “versi puerili” und den “poesie varie” Giacomo Leopardis erscheint nun der 25. Band der Reihe zur Dichtung Leonardo Sinisgallis (1908–1981), der aus Montemurro in Lukanien stammt und 2008 hundert Jahre alt geworden wäre; in Deutschland ist der Autor kaum bekannt.1 Da bisher eine Gesamtausgabe des lyrischen Werks des Autors fehlt, werden der Konkordanz-Recherche alle zu Lebzeiten Sinisgallis erschienenen Gedichtbände zugrundegelegt; dabei handelt es sich um die Sammlungen Cuore (1927), Vidi le Muse (1943), I nuovi Campi Elisi (1947), La vigna vecchia (1956), L’età della luna (1962), Il passero e il lebbroso (1970), Mosche in bottiglia (1975), Dimenticatoio (1978), Come un ladro (1979), Più vicino ai morti (1980) und Imitazioni dall’Antologia Palatina (1980). Die Konkordanz gliedert sich insgesamt in drei Hauptbereiche; zunächst werden alle auftauchenden Wörter in alphabetischer Reihenfolge u.a. mit Hinweis auf ihre grammatikalische Klassifizierung und auf ihre Häufigkeit, sodann mit exakter Angabe, in welcher Gedichtsammlung sie sich genau befinden, und mit dem jeweiligen Kontext registriert. Insgesamt lassen sich 6984 verschiedene Lemmata feststellen, die 46.689 Mal im Textkorpus begegnen. Diese Zahl repräsentiert also das gesamte Wortmaterial aller zugrunde gelegten Lyriksammlungen Sinisgallis (vgl. S. 3–457). Ein zweiter Bereich (Lista di frequenza dei lemmi in ordine decrescente, S. 461–504) listet die verschiedenen Wörter (mit Angabe ihrer grammatikalischen Zuordnung) nach ihrer Häufigkeit in abnehmender Weise auf, was Aufschluss darüber gibt, welche Wörter von Sinisgalli besonders bevorzugt worden sind und insofern auch als Schlüsselwörter bezeichnet werden können. Der Quadro statistico schließlich (S. 511) ermittelt den jeweiligen prozentualen Anteil sowohl der verschiedenen grammatikalischen Wortkategorien als auch ihrer verschiedenen vorkommenden Formen und ihrer jeweiligen Häufigkeit insgesamt. Zwei kurze Indizes verzeichnen noch die unterschiedlichen graphischen und phonetischen Varianten einzelner Wörter (S. 507) sowie die Homogramme (S. 509).

Seiten 230 - 234

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2009.230

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