Inhalt » Archiv » Ausgabe 01/2010 » Doscientos críticos literarios en la España del siglo XIX. Diccionario biobibliográfico, herausgegeben von Frank Baasner und Francisco Acero Yus, mit einem Geleitwort von Miguel Ángel Garrido Gallardo. Redaktion: Francisco Acero Yus und Susanne Gehrig. Madrid: Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Instituto de la Lengua Española/Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2007. 900 S. (Anejos de Revista de Literatura, 70 / Beiträge zur Romanistik, 11)

Doscientos críticos literarios en la España del siglo XIX. Diccionario biobibliográfico, herausgegeben von Frank Baasner und Francisco Acero Yus, mit einem Geleitwort von Miguel Ángel Garrido Gallardo. Redaktion: Francisco Acero Yus und Susanne Gehrig. Madrid: Consejo Superior de Investigaciones Científicas, Instituto de la Lengua Española/Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2007. 900 S. (Anejos de Revista de Literatura, 70 / Beiträge zur Romanistik, 11)

Wie Miguel Ángel Garrido Gallardo in seiner Presentación (S. 11 f.) des Bandes zu Recht bemerkt, stellt das vorliegende Nachschlagewerk einen wichtigen Schritt hin zu einem Diccionario Enciclopédico de la Crítica Literaria Española Decimonónica dar. Es umfasst insgesamt 211 Artikel (also etwas mehr als der Titel anzeigt) und stellt eine Vielzahl von “Literaturkritikern” vor, von denen sehr viele bis heute kaum bekannt sein dürften. Zahlreiche Verfasser von Beiträgen des Bandes wurden aus dem Kreis der Mitglieder der Sociedad de Literatura del Siglo XIX (S. 13) gewonnen und sind dadurch geradezu für eine Mitarbeit prädestiniert. Das Nachschlagewerk ist alphabetisch geordnet und umfasst die Autoren, deren literaturkritisches Werk im Laufe des 19. Jahrhunderts geschrieben und veröffentlicht worden ist. In einem längeren Prólogo (S. 15-26) erklärt Frank Baasner (der selber durch eine einschlägige Untersuchung mit dem Titel Literaturgeschichtsschreibung in Spanien von den Anfängen bis 1868 [1995] hervorgetreten ist) den Begriff “crítica literaria”, unter dem er im Wesentlichen die drei Bereiche “crítica actual” (spontane, unmittelbare, meist subjektive Kritik), “crítica teórica” (Reflexion über Kunst im Allgemeinen und Literatur im Besonderen) sowie “crítica histórica” (Betrachtung der Literatur aus historischer Perspektive heraus, wobei hier insbesondere die Universitätskritik eine herausragende Rolle spielt) versteht.

Seiten 230 - 231

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2010.230

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