Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!
Dirk Lange: Warum will Frankensteins Monster sterben? Selbstmord im englischen Roman des 19. Jahrhunderts
Diese Arbeit ist dem cultural materialism in der Art von Dollimore verpflichtet und interpretiert Selbstmorddarstellungen in ausgewählten Romanen vor dem Hintergrund der Suizid-Diskussion der Gegenwart und des 19. Jahrhunderts. Für die psychologischen, psychiatrischen und soziologischen Modelle der Gegenwart ist bei aller Unterschiedlichkeit typisch, dass das Erleben des Selbstmörders lange vor seiner Tat von einem suizidalen Bewusstseinsinhalt geprägt wird. Der öffentliche Diskurs im 19. Jahrhundert war dreigliedrig. Der Verf. unterscheidet klerikale, juristische und medizinische Argumentationsstränge voneinander und betont, dass die juristische Notwendigkeit, zwischen dem geistig nicht gesunden (non compos mentis) und selbstverräterischen (felo de se) Selbstmörder zu differenzieren, immer wieder kontroverse Auslegungen und Definitionen von Gesundheit und Wahnsinn nach sich zog (329).
Seiten 186 - 188
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2007.186
Dieses Dokument kaufen
- schnell informieren: downloaden und lesen
- auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
- bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003
Jahrgang 2011 ▼
Jahrgang 2010 ▼
Jahrgang 2009 ▼
Jahrgang 2008 ▼
Jahrgang 2007 ▼
- Ausgabe 02/2007
- Ausgabe 01/2007
