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Die Geniekonzeption Diderots – Neu lesen und wiederentdecken

Die Diderot-Büste von Jean-Antoine Houdon inspiriert den jungen Valéry zu einer enthusiastischen Interpretation. Ausgehend von dem Bildnis Diderots skizziert Valéry wesentliche Züge eines Genies, wie es Diderot selbst beschrieben hat: die Universalität des Geistes, seine Weite, Tiefe und Klarheit, seine durchdringende Beobachtungsgabe, seine Ausdrucksstärke, sein Streben nach Fortschritt und Vervollkommnung der Wissenschaften, der Künste und der Gesellschaft; aber auch den Reichtum des Genies, von dem andere profitieren, sowie die Unbekümmertheit in der Vergeudung und Freigebigkeit dieses Reichtums.

Seiten 308 - 325

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.02.2003.308

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