Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!
Daniel Fulda: Schau-Spiele des Geldes: Die Komödie und die Entstehung der Marktgesellschaft von Shakespeare bis Lessing
Es scheint eine Ironie der Fachgeschichte, dass das Geld unter kulturwissenschaftlichen Vorzeichen mehr Interesse findet als in der Sozialgeschichte der 1970er Jahre: So der Verfasser der hier rezensierten Studie in einer Fußnote. Seit dem Zusammenbruch der politischen Systeme 1989 und unter dem zunehmend spürbaren (Ein-)Druck seiner wichtigsten Begleiterscheinung, der Globalisierung, avancierte der supranationale Wirtschaftsdiskurs im historisch-philologischen Fächerkanon zum Projektionsobjekt für soziale Normen, religiöse Erwartungen, poetische Strukturen usw. (ebd.). Einen wichtigen konjunkturellen Eintrag im Forschungs-Index bilden derzeit Projekte, die Synergieeffekte aus der Fusion von Ökonomie-, Sozial- und Literaturgeschichte zutage fördern. Dazu zählen L. Volkmanns anglistische Habilitationsschrift Homo oeconomicus und R. Haekels germanistische Dissertation Die Englischen Komödianten in Deutschland. Im Kontext derartiger Studien verortet sich auch Fuldas germanistische Habilitationsschrift als Möglichkeit einer post-sozialgeschichtlichen Gattungsgeschichtsschreibung.
Seiten 408 - 412
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.02.2008.408
Ihr Zugang zur "ARCHIV"
- Sie sind bereits Kunde des eJournal "ARCHIV" dann melden Sie sich bitte im Kundenlogin an.
- Möchten auch Sie Kunde des eJournal "ARCHIV" werden, dann bestellen Sie Ihren Zugang noch heute.
Dieses Dokument kaufen
- schnell informieren: downloaden und lesen
- auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
- bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003
Jahrgang 2011 ▼
Jahrgang 2010 ▼
Jahrgang 2009 ▼
Jahrgang 2008 ▼
- Ausgabe 02/2008
- Ausgabe 01/2008
