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Cervantes, Protagoras, Galilei, Brecht: Glaube, Täuschung, Erkennen und Ethik im Quijote
Während der ethische Stellenwert des Quijote von Hans-Jörg Neuschäfer umfassend behandelt worden ist, hat Sebastian Neumeister diesen Roman vor allem unter erkenntnistheoretischem Gesichtspunkt untersucht. Es gilt, diese beiden Interpretationsansätze zu integrieren, ihr Verhältnis zueinander zu bestimmen und dabei auch der auf den ersten Blick erstaunlichen Affinität dieses Romans zu postmodernen Denkweisen Rechnung zu tragen. Neben dem schon bei Neumeister durchgeführten Vergleich von Cervantes und Galilei wird in den folgenden Ausführungen auch die Rezeption der Philosophie des Protagoras bei Cervantes, sowie die Galilei-Interpretation in dem Stück Leben des Galilei von Bertolt Brecht eine Rolle spielen.
Seiten 79 - 90
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2005.079
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