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Baudelaire und Hawthorne, gestützt auf Gautier
Die Affinität zwischen Baudelaire und Hawthorne wurde gelegentlich erwähnt, doch noch wenig zum Nutzen der beiden zeitgenössischen Werke ausgeleuchtet. Borges hat dargestellt wie ein späteres Werk seine Vorläufer schafft und in ein neues Licht rückt; die Vertrautheit mit Kafka modifiziere die Leseart von Hawthornes Erzählung Wakefield, in der unerklärliche Sünden zu rätselhaften Bestrafungen führten, sie hole sie in eine andere Zeit herein. Georges Poulet untersucht mit Gedanken an Baudelairesche Vorstellungen von der Welt Hawthornes Werk und erblickt Entsprechungen im Erleben der Zeit, die die Last vergangener Erfahrungen durch das menschliche Leben trägt. Hier wie dort findet Poulet die sich gleichenden Spuren des Bösen und Teuflischen, Leid, Schuldgefühl, Reue, innere Einsamkeit, Sehnsucht nach einer Flucht vor der Pein und nach einem Ausbruch ins Reich des Schlafs und des Traums.
Seiten 139 - 145
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2005.139
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