Stets auf dem Laufenden – mit dem kostenlosen Newsletter!
Alles Antiquaria. Bibliothekarische Gedächtnistopographie bei Theodor Storm
Pro captu lectoris habent sua fata libelli, schrieb der afrikanische Grammatiker Terentianus Maurus, was Goethe frei übersetzte: Auch Bücher haben ihr Erlebtes [...]. Die Schicksale von Büchern sind in Büchern erzählbar. Zu solchen Büchern aus Büchern und über Bücher gehören sicherlich die Chroniknovellen Theodor Storms. Das Menschengedenken, das, eingebettet in eine Manuskriptfiktion, in der Schrift verortet ist, wird hier überlagert von einem palimpsesthaften Textgedenken und schließlich als völlig Vermitteltes perspektiviert von dem Schatten, den die zum locus memoriae avancierte Körperlichkeit des Buches selbst wirft. In Renate stößt der Ich-Erzähler des äußersten Rahmens auf einen Brief an seinen Urgroßonkel, in dem der Traditor der Quellenhandschrift (Andreas) angibt, wie er sie seinerseits von seinem Onkel Josias erhalten hat.
Seiten 112 - 122
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.Archivdigital.info/ARCHIV.01.2003.112
Dieses Dokument kaufen
- schnell informieren: downloaden und lesen
- auf Wissen vertrauen: geprüfte Fachinformation als PDF
- bequem zahlen: Zahlung gegen Rechnung, durch Bankeinzug oder per Kreditkarte
Nutzen Sie unser Archiv und recherchieren Sie in den Inhaltsverzeichnissen, Kurz- und Volltexten seit Ausgabe 01/2003
Jahrgang 2011 ▼
Jahrgang 2010 ▼
Jahrgang 2009 ▼
Jahrgang 2008 ▼
Jahrgang 2007 ▼
Jahrgang 2006 ▼
Jahrgang 2005 ▼
Jahrgang 2004 ▼
Jahrgang 2003 ▼
- Ausgabe 02/2003
- Ausgabe 01/2003
