BESPRECHUNGEN / GERMANISCH UND DEUTSCH
Das Nibelungenlied. Nach der Handschrift C der Badischen Landesbibliothek Karlsruhe. Mittelhochdeutsch und Neuhochdeutsch. Hrsg. und übersetzt von Ursula Schulze. Düsseldorf/Zürich: Artemis & Winkler 2005. 855 S. Das Nibelungenlied. Nach der St. Galler Handschrift. Hrsg. von He rmann Reichert. Berlin: de Gruyter 2005. VII+549 S. Nibelungenlied und Nibelungenklage. Neue Wege der Forschung. Hrsg. von Christoph Fasbender. Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2005. 239 S.
Mathias Herweg
Anzuzeigen sind drei Bücher, deren jedes – dies vorherzusagen ist kein Wagnis – sich auf dem wissenschaftlichen Markt, vor allem auch in der akademischen Lehre, durchsetzen und bewähren wird und deren jedes seine Rechtfertigung in sich trägt. Alle drei betreffen das ‘Nibelungenlied’, zwei davon sind Editionen, das dritte öffnet ein neues Fenster zur Forschungsgeschichte, der faszinierendsten, verstörendsten und verwickeltsten zugleich, die die germanistische Mediävistik zu bieten hat.
(Seite 400 - 404)
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