BESPRECHUNGEN / ROMANISCH
Maximilian Gröne: “Maladie ès lettres” – Krankheitsdarstellungen bei Camus, Giono, Beauvoir, Cardinal und Guibert.
Walter Wagner
Reicht die literarische Präsenz der Krankheitsmotivik bis in die Antike zurück, so wird der dysfunktionale, leidende Körper erst seit den 80er- und 90er-Jahren intensiv von der Literaturwissenschaft erforscht. In der französischen Literatur gewinnt die menschliche Physis, so Gröne, ab der Klassik an Bedeutung. In diesem Zusammenhang wird Molière in einer Fußnote gewürdigt, Pascal hingegen unterschlagen, und von dem routinierten Kranken Montaigne ist ebenso wenig die Rede – ein Detail, das zwar frappiert, aber angesichts der Fülle des verwendeten Materials freilich nicht ins Gewicht fällt.
(Seite 205 - 208)
Freier Download für Abonnenten (Zeitschrift und eJournal)
Sie sind bereits Kunde? Dann loggen Sie sich bitte mit Ihrer myESV-Zugangskennung ein. Ihr Ticket erhalten Sie per E-Mail beim
Abo-Vertrieb oder per Fax unter 030/25 00 85-275.
Kauf für Nichtabonnenten
Wenn Sie kein Abonnent von ARCHIVdigital.info sind, stehen Ihnen hier die Beiträge der Zeitschrift einzeln zum Kauf zur Verfügung.
Informieren Sie sich freundlicherweise auch über das günstige
Abonnement
*) Der Preis beinhaltet bereits die gesetzliche MwSt. von 19%.
Lieferkosten werden nicht berechnet, es wird lediglich eine Verfügungspauschale in Höhe von EUR (D) 4,95 für die vierteljährlich erstellte Sammelrechnung fällig.
Lieferkosten werden nicht berechnet, es wird lediglich eine Verfügungspauschale in Höhe von EUR (D) 4,95 für die vierteljährlich erstellte Sammelrechnung fällig.
